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Gesundheit. Ein Gut, dass für viele alltäglich, von großem Wert oder erst so richtig ins Bewusstsein tritt, wenn es nicht mehr da ist.

Meine Gesundheit Teil 1

Gesundheit. Ein Gut, dass für viele alltäglich, von großem Wert oder erst so richtig ins Bewusstsein tritt, wenn es nicht mehr da ist.

Kennst du die Sprichwörter „Sei zufrieden, wenn du gesund bist, denn es gibt Menschen, die alles dafür geben würden.“ oder „Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.“ oder „Es gibt tausende Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.“ oder „Reichtum ist viel, Zufriedenheit ist mehr, Gesundheit ist alles.“?

Ich hoffe, dass es für dich zutrifft, dass du gesund bist und wünsche dir, dass du gesund bleibst.

Warum mich diese Sprichwörter stören

An dieser Stelle möchte ich jedoch einen Schritt weitergehen. Auch, wenn mir prinzipiell die Grundaussagen hinter diesen Sprichwörtern klar sind, ich bin nicht 100% mit der Formulierung dieser einverstanden. In gewisser Weise stören sie mich sogar, denn sie sind in meinen Augen schwammig formuliert. Ich würde diese deshalb niemals als Mantra, als Leitspruch verwenden.

Überleg mal: „Sei zufrieden, wenn du gesund bist, denn es gibt Menschen, die alles dafür geben würden“. Ich meine ja, ich habe meinen Frieden mit meiner Gesundheit gemacht – ich bin sozusagen zufrieden, dass ich gesund bin – und ich bin für jeden Tag dankbar, den ich gesund bestreiten darf – ich bin mir meiner Segnung, meines Glücks, meines Reichtums in dieser Hinsicht ebenfalls bewusst. Und trotzdem impliziert diese Aussage für mich gleichzeitig, dass wenn man gesund ist, im Grunde alles im Leben erreicht hat. Dass man nach nichts mehr zu streben braucht. Dass man seine Wünsche, Träume, Ansprüche und Erwartungen an sein Leben ausklammern sollte, denn he, man ist ja schließlich gesund und das ist etwas, wovon andere nur träumen können.

„Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.“ Tatsächlich? Ist meine Gesundheit gleich deiner Gesundheit? Ist meine Gesundheit von heute gleich meiner Gesundheit von morgen? Und war ich wirklich jemals in meinem Leben zu 100% gesund? Zählt ein Hang zu gezuckerten Nahrungsmitteln bereits als Krankheit oder die kleine leicht gerötete und juckende Stelle an meinem Körper, der ich kaum Beachtung schenke?

Die Sache mit den Krankheiten

Ich bin davon überzeugt, dass wenn jeder von uns heute oder morgen einen umfassenden Gesundheitscheck durchführen lassen würde, dass bei jedem von uns mindestens eine Symptomatik festgestellt werden würde, für welche man normalerweise Medikamente, Salben, Kräuter, Therapien oder Heilbehelfe wie Brillen, Zahnspangen usw. verschrieben bekommen würde. Vor allem, wenn man explizit mit dieser Symptomatik einen Arzt konsultieren würde.

Viele dieser genannten Leistungen würden von KRANKENkassen übernommen werden. Es würden in KRANKENhäusern manche Untersuchungen stattfinden. Ärzte würden die Heilmittel verschreiben. Apotheken die Medikamente, Salben und Kräuter ausgeben und Therapeuten die KRANKENgymnastik durchführen.

Ich bin der Meinung, dass sehr viel darangesetzt wird, uns ständig zu suggerieren, dass wir „krank“ sind oder bald werden, und dies oder das benötigen, um gesund zu werden bzw. zu bleiben. Die Werbung klärt uns darüber auf, in welchen regelmäßigen Abständen uns eine neue Grippewelle erreicht. Gefolgt von Erkältungskrankheiten und Heuschnupfen. (Übrigens, das kannst du nämlich gleich mal selber beobachten, zu Weihnachten ist es meistens die Magen-Darm-Grippe die kursiert.)

Und was passiert in unseren Köpfen, wenn wir solche Werbungen sehen? Wir erinnern uns daran, wie schlecht es uns das letzte Mal ergangen ist, als wir Grippe etc. hatten. Gleichzeitig denken wir „Hoffentlich habe ich es mir nicht schon eingefangen. Der oder die hat das letzte Mal schon so auffällig neben mir herumgeschnupft. Ich sollt sicherheitshalber vorbeugend xxx in der Apotheke holen, oder am besten mich gleich gegen Grippe impfen lassen. Schließlich kann ich es mir gerade so gar nicht leisten krank zu werden.“

Die Werbung leistet ganze Arbeit. Kaufentscheidungen und Krankheiten werden uns regelrecht in den Kopf pflanzt. Wenn sich viele ständig mental mit Krankheiten und den damit verbundenen Ängsten beschäftigen, dann wundert es mich nicht, dass sich viele auch wirklich jede Grippe und jeden Schnupfen einfangen.

Natürlich kann man auch mal krank werden, keine Frage. Es gibt auch wirklich aggressive Erreger, gegen die auch ein sehr gutes Immunsystem nicht ankommt. Von den wirklich schweren Krankheiten ganz zu schweigen oder jenen, die angeboren sind.

Ich beziehe mich hier deshalb rein auf die alltäglichen und herkömmlichen, saisonalen Krankheiten. Warum wird der eine öfter krank und der andere so gut wie nie? Warum dauert bei dem einen die Grippe 14 Tage und beim anderen ist alles 3 Tagen erledigt?

Meine Gesundheit

Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema „Gesundheit“ und habe dieses für mich in seine Einzelteile zerlegt. Zunächst habe ich damit angefangen mich zu fragen was Gesundheit für mich bedeutet? Ist Gesundheit wirklich rein die Abwesenheit von Krankheit? Die Antwort war und ist eindeutig: Nein! Es braucht definitiv mehr damit ich mich als „gesund“ bezeichne.

Meine Gedanken dazu werde ich in meinem nächsten Blog „Meine Gesundheit Teil 2“mit dir teilen. Vielleicht siehst du vieles ähnlich, vielleicht kannst du aber auch für dich das Ein oder Andere ergänzen. Mir wäre es jetzt zunächst einmal wichtig, dir einen Anstoß dafür zu geben, dich einmal bewusst mit deiner Gesundheit auseinander zu setzen. Denn im besten Fall schaffst du es dadurch, schwere Krankheiten in deinem Leben zu vermeiden und für einen längeren Zeitraum auch gesund zu bleiben und nicht jede Grippe oder jeden Schnupfen aufzuschnappen.

Du kannst dafür die folgenden Fragen für dich beantworten:

1) Was hält meinen Körper gesund? Welche Nahrung, welche Hygiene, welche Aktivitäten?

2) Was brauche ich, um von Lebensqualität zu sprechen?

3) Was sind die Dinge, die mich strahlen lassen und wie oft mache ich diese?

Und zum Schluss: Analysiere ganz genau dein Umfeld und gibt nach dem Schulnotensystem Noten, wer oder was dich wie beeinflusst. 1 = tut mir sehr gut, 5 = ich leide darunter.

 

Ich hoffe, dass du für dich heilsame Antworten findest!

Alles Liebe inzwischen!

Petra

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