Gesundsein will gelernt sein

Meine Gesundheit Teil 2

In meinem letzten Blog-Beitrag „Meine Gesundheit Teil 1“ habe ich darüber geschrieben, wie ich zu dem Thema Gesundheit stehe. Und auch darüber, dass wir uns in unserer Gesellschaft vermehrt mit dem Thema Krankheit, anstatt Gesundheit auseinanderzusetzen. Und auch, dass ich finde, dass wir durch die Werbung dahingehend manipuliert werden, uns krank zu fühlen und, dass wir durch die Industrie teilweise sogar bewusst krankgemacht werden.

In diesem Beitrag möchte ich mit dir meine Gedanken darüber teilen, wie ich zu meiner Gesundheit stehe und was „sich gesund fühlen“ für mich bedeutet. Vielleicht siehst du vieles ähnlich, vielleicht kannst du aber auch für dich das Ein oder Andere ergänzen. Mir wäre es wichtig, dir einen Anstoß dafür zu geben, dich einmal bewusst mit deiner Gesundheit auseinander zu setzen. Denn im besten Fall schaffst du es dadurch, schwere Krankheiten in deinem Leben zu vermeiden und für einen längeren Zeitraum auch gesund zu bleiben und nicht jede Grippe oder jeden Schnupfen aufzuschnappen.

Einstiegsfragen

Konntest du die folgenden Fragen bereits für dich ehrlich beantworten?

1) Was hält meinen Körper gesund? Welche Nahrung, welche Hygiene, welche Aktivitäten?

2) Was brauche ich, um von Lebensqualität zu sprechen?

3) Was sind die Dinge, die mich strahlen lassen und wie oft mache ich diese?

Und zum Schluss: Analysiere ganz genau dein Umfeld und gibt nach dem Schulnotensystem Noten, wer oder was dich wie beeinflusst. 1 = tut mir sehr gut, 5 = ich leide darunter.

Meine persönlichen Antworten

Antwort auf die Frage No. 1

Für mich zählt hierzu definitiv genügend frisches Wasser oder Tee zu trinken. Auf gesüßte Getränke verzichte ich weitestgehend.

Auch esse ich möglichst unverarbeitete Lebensmittel und achte darauf, mich abwechslungsreich, mit ausreichend viel Eiweiß zu ernähren.

Ich achte auf genügend Schlaf und gehe täglich in die Sonne (je nach Wetterlage) und an die frische Luft.

Auch min. 2x in der Woche Sport zu machen sowie zu meditieren gehören für mich dazu.

Dass ich mir die Hände oft genug wasche oder desinfiziere, wenn ich in der Stadt unterwegs bin oder mit anderen Menschen zu tun habe, ist ebenfalls ein Muss für mich, um mich vor aggressiveren Krankheitserregern zu schützen. Hin und wieder gehe ich auch in die Sauna, um diese abzutöten (In erster Linie besuche ich eine Sauna, um mich zu entspannen. Das Abtöten von Krankheitserregern ist ein positiver Nebeneffekt).

Antwort auf die Frag No. 2

Lebensqualität bedeutet für mich, das tun zu können, was mich glücklich macht. Dazu zählt die Arbeit die mir Spaß macht, gesunde Beziehungen pflegen und kreativ zu sein.

Gedanken-Hygiene

Ich betreibe regelmäßig Gedanken-Hygiene, was nichts anderes heißt, als dass ich meine Glaubenssätze und Gedanken kritisch hinterfrage. Nicht selten schleichen sich Dogmen ein, die in Wahrheit nicht von mir stammen, sondern die mir unterbewusst eingetrichtert worden sind. Meistens von den Medien oder anderen Menschen.

Bewusst entscheiden, was oder wem ich ausgesetzt sein möchte

Auch entscheide ich immer häufiger bewusst, welchen Dingen ich ausgesetzt sein möchte. Das kann sein, dass ich auch einfach mal keine Lust dazu habe mir die Raunzerei meiner Mitmenschen anzuhören. Ich sage immer öfter „Nein!“ zu Dingen, die ich gerade nicht tun möchte. Ich verzichte bewusst darauf, mir jeden Schwachsinn im Fernsehen anzuschauen oder im Radio anzuhören.

Und ich wähle gezielt, ab und an für mich alleine zu sein – ohne Handy, TV und Internet. Ich bin dann einfach nicht erreichbar. Ich gönn mir meine sog. „Petra-Zeit“ und bin dann entweder in der Natur, gehe Wellnessen, betreibe Sport, meditiere, lese ein Buch oder sonst etwas, das mich entspannen und abschalten lässt.
Das Wichtig dabei ist, dass man diese Dinge bewusst entscheidet und dann auch bewusst als „Ich-Zeit“ erlebt. Und zwar wenn möglich immer dann, wenn man es möchte und braucht. Ich finde jeder Mensch hat das Recht auf seine „Ich-Zeit“.

Emotionen kommunizieren

Und noch etwas zählt für mich zur Lebensqualität: Möglichst wenig an Emotionen zu unterdrücken. Wenn mich etwas stört, verletzt oder ärgert, sage ich das offen. Ich habe für mich gelernt, dass mich nicht jeder Mensch mögen muss. Ich denke, für viele Menschen ist es durchaus hilfreich, wenn sie wissen woran sie bei mir sind. Wenn jemand meine Meinung zu etwas hören möchte, dann sage dich diese. Ich verzichte dann allerdings auch darauf, dass zu sagen, was mein Gegenüber vielleicht gerade gerne hören möchte, wenn ich anderer Meinung bin.

Und manchmal kommt es sogar vor, dass ich einer Person erst im Nachhinein nochmal darauf anspreche, wie ich mich in der einen oder anderen Situation mit ihr gefühlt habe. Denn in der vollen Emotion etwas zu sagen – wenn das Thema wirklich tief geht – ist meistens etwas, das man im Nachhinein bereut. Ich würde empfehlen, zuvor erst mal etwas runter zu kommen, bevor man etwas sagt. Aber trotzdem unbedingt sagen und sich dann nicht denken „ach egal“!

Natürlich wähle ich meine Worte mit Bedacht und manchmal ist es mir auch nicht wichtig genug, etwas zu sagen. Wenn es sich aber um größere Gefühlsregungen handelt, dann kommuniziere ich diese.

Denn wenn ich so empfinde, dann empfinde ich so – das bin ich.

Geld

Und einen weiteren Punkt möchte ich zur Lebensqualität hinzufügen: Geld! Ja, Geld. Geld ist wichtig. Ohne könnte ich mir vieles nicht leisten, dass mir ein Gefühl von Lebensqualität vermittelt. Auch wenn Geld immer wieder gerne verteufelt wird, ohne geht es in unserer Gesellschaft nicht. Es ist der wesentliche Teil der entscheidet, was ich mir zum Essen leisten kann. Wie und wo ich wohne. Welche Freizeitaktivitäten ich mir leisten kann usw.

Antwort auf die Frage No. 3

Wenn ich die Frage 2 beantworten kann, dann ist die Antwort auf die dritte Frage eigentlich ganz simple für mich: Eine Sache aus den Antworten von Frage 2, min. 1x täglich bewusst tun! 1x täglich etwas tun, das mich glücklich macht oder gut für mich ist!

Antwort auf die Analyse des Umfelds

Zur Zusatzfrage möchte ich nur so viel sagen: Ich versuche alles was ich mit 3, 4 oder 5 bewerte, aus meinem Leben zu streichen. Geht natürlich nicht immer, aber ich nehme die Wahl meines Umfelds in der Zwischenzeit sehr ernst und genau. Ich möchte ein gesundes Umfeld und kein Umfeld, das mich krank macht.

 

Wie gesagt, dass ist meine persönliche Definition von Gesundheit. Ich achte auf meine Gesundheit, ich bin mir meiner Gesundheit bewusst und bin dankbar dafür, dass ich weiß, was ich alles tun kann, um gesund zu bleiben. Denn gesund sein will gelernt sein!

 

Schlussmantras

ICH BIN GESUND!

ICH KANN WÄHLEN WAS GUT FÜR MICH IST!

ICH ENTSCHEIDE ÜBER MEIN LEBEN!

 

Alles Liebe und bleib gesund!

Petra

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